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Architektur

Gold-Standard im Herzen Berlins

Das Haus der Zukunft entsteht im Herzen Berlins, in touristisch und politisch prominenter Lage direkt an der Spree: mitten im Regierungsviertel und in unmittelbarer Nachbarschaft zum Neubau des Bundesministeriums für Bildung und Forschung. Das Haus liegt zentral und ist durch die Nähe zum Hauptbahnhof sehr gut erreichbar.

Die Berliner Architekten Richter und Musikowski haben mit ihrem Entwurf in einem international ausgeschriebenen Planungswettbewerb den 1. Platz gewonnen. Der Entwurf nimmt das städtebauliche Umfeld geschickt auf und ist äußerst energie- und klimafreundlich sowie vollständig barrierefrei . Das Haus wirkt durch große Fensterflächen auf zwei Seiten  offen und der Zukunft zugewandt, von Innen ermöglichen die Fenster Panoramablicke in die Stadt und auf die Spree. Das begehbare Dach und ein öffentlich zugängliches Restaurant und Café, ebenfalls mit Blick auf die Spree, sind zusätzliche Attraktionen für Besucher und Gäste.

Das Haus wird dem Standard eines Niedrigst-Energiehauses entsprechen. Das aktuelle Energiekonzept sieht die Nutzung regenerativer Energie vor, um den Einsatz fossiler Energieträger zu minimieren. Einen wesentlichen Bestandteil des innovativen Konzepts bildet die Energiespeicherung mit Hilfe eines Paraffin-Latentwärmespeichers. Bei der Zertifizierung des Gebäudes wird eine Bewertung angestrebt, die mit dem Goldstandard des Bewertungssystems Nachhaltiges Bauen (BNB) vergleichbar ist.

Räume für die Zukunft

Für die Ausstellungen stehen rund 3.200 qm zur Verfügung. Im Obergeschoss bieten rund 2.600 qm Fläche Raum für Dauerausstellungen zu wechselnden Themen. Hier sollen thematisch gefasste Szenarien Zukunft erlebbar machen. In jedem Themenfeld gibt es Raum für aktuelle Projekte aus Forschung und Entwicklung und ausstellungsreife innovative Technologien aus Forschungseinrichtungen und Unternehmen. Auch Ideen und Forschungsprojekte der Bürger (citizen science) werden hier zur Diskussion gestellt. Im Untergeschoss können auf weiteren rund 600 qm Sonderausstellungen stattfinden.

Das Haus verfügt über großzügige und sehr flexible Veranstaltungs- und Konferenzräume, die für verschiedene Zwecke einsetzbar sind. Hier findet das vielfältige Veranstaltungsprogramm des Hauses rund um Zukunftsthemen statt. Daneben können die repräsentativen Räume für Veranstaltungen angemietet werden, um an zentraler Stelle und in einem repräsentativen Rahmen Veranstaltungen wie Preisverleihungen, Konferenzen oder Jahrestagungen durchzuführen. Ein 700 qm großer Raum bietet Platz für Großveranstaltungen mit bis zu 550 Personen und kann bei Bedarf in bis zu drei kleinere Räume unterteilt werden. Ein weiterer Veranstaltungsraum kann für  Veranstaltungen mit bis zu 80 Personen genutzt und ebenfalls geteilt werden. Bei Bedarf steht das Foyer mit rund 640 qm für Imbiss und Empfänge zur Verfügung.

Für jeden zugänglich: Die Außenterrasse an der Spree

Das Café und Restaurant im Eingangsbereich des Hauses wird rund 120 Gästen Platz bieten. Zusätzlich verfügt es über eine großzügige Außenterrasse mit Blick auf die Spree, den Reichstag und das Bundeskanzleramt. Das gastronomische Angebot ist für jeden zugänglich.

Ein Shop im Foyer des Hauses wird eine Auswahl von Artikeln bieten, die zum Haus der Zukunft und seinen Themen passen. Auch der Shop wird öffentlich zugänglich sein.

Öffentliche Hand und private Partner arbeiten zusammen

Das Hauses wird in Öffentlich-Privater Partnerschaft (ÖPP-Verfahren) gebaut, bei der öffentliche Hand und private Unternehmen zusammenarbeiten. Das Vergabeverfahren startete in einem europaweiten Teilnahmewettbewerb im April 2013. In der ersten Stufe wurden geeignete Bieter ausgewählt, die zur Abgabe eines detaillierten Angebots eingeladen wurden. Zuschlagserteilung und Vertragsschluss fanden im Herbst 2014 statt. Zuvor hatte eine erneute Wirtschaftlichkeitsuntersuchung den Effizienzvorteil des ÖPP-Verfahrens gegenüber einer Eigenbaulösung bestätigt. In dem Bieterverfahren hat sich die Bietergemeinschaft BAM durchgesetzt, die aus der BAM Deutschland AG und der BAM Immobilien-Dienstleistungen GmbH besteht.

Anfang 2015 soll die Bauphase starten, die Fertigstellung des Gebäudes wird für Ende 2016 erwartet. 2017 soll das Haus der Zukunft für Besucher eröffnen.

 
  • Prof. Dr. Martin Stratmann, Präsident der Max-Planck-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften e. V.
    Es bedarf nicht nur erstklassiger Bildungseinrichtungen, um begabten Jugendlichen eine Chance zu geben, sondern auch Orte wie das Haus der Zukunft, die ihnen zeigen, dass Wissenschaft unser Leben aktiv mitgestaltet.

    Prof. Dr. Martin Stratmann, Präsident der Max-Planck-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften e. V.

  • Prof. Dr. Dr. Barner, Vorsitzender der Unternehmensleitung, Boehringer Ingelheim
    Wissenschaft und Wirtschaft gestalten mit Kreativität und Erfindergeist die Zukunft. Das Haus der Zukunft soll Innovationen verständlicher und begreifbarer machen und die damit mögliche Gestaltung der Zukunft sichtbar machen aber auch, vielleicht wichtiger noch, zur Diskussion stellen.

    Prof. Dr. Dr. Barner, Vorsitzender der Unternehmensleitung, Boehringer Ingelheim

  • Prof. Dr. Wolfgang Schuster, Vorsitzender des Vorstandes der Deutschen Telekom Stiftung
    Deutschland hat eine lange Tradition als großer Forschungs-, Wissenschafts- und Technologiestandort. Das waren wir, sind wir und wir wollen es bleiben. Das Haus der Zukunft in Berlin wird eindrucksvoll zeigen, welche Impulse und Innovationen auch künftig von Deutschland zu erwarten sind.

    Prof. Dr. Wolfgang Schuster, Vorsitzender des Vorstandes der Deutschen Telekom Stiftung

  • Prof. Dr. Jörg Hacker, Präsident der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina
    Ich halte diese Initiative für sehr wichtig und zukunftsweisend

    Prof. Dr. Jörg Hacker, Präsident der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina

  • Dr. Peter Schuhmacher, President Process Research & Chemical Engineering, BASF
    Deutschland kann seine starke Technologieposition nutzen, um Lösungen in den zentralen Bereichen Ernährung, Umwelt, Rohstoffe, Gesundheit/Medizin, Energie und Klima, Bauen und Wohnen, Mobilität zu entwickeln und dadurch unsere Lebensqualität zu sichern. Forschung und Entwicklung sind die Basis für Innovationen - und Innovationen führen zu Fortschritt und Wohlstand. Desweiteren benötigen wir eine pragmatische Gesetzgebung, wissenschaftsbasierte Entscheidungen, eine ausgewogene Betrachtung von Chancen und Risiken, gut ausgebildetes Personal, Akzeptanz von Innovation in der Gesellschaft, und Kooperation zwischen Universitäten, Forschungsinstituten und Industrie.
    Das Haus der Zukunft bietet eine Plattform, Neugier zu wecken und im konstruktiven Dialog richtungsweisende Innovationen und nachhaltige, robuste und bezahlbare Lösungen anzustoßen, die wir für die Herausforderungen von morgen benötigen.

    Dr. Peter Schuhmacher, President Process Research & Chemical Engineering, BASF

  • Prof. Dr. Johanna Wanka, Bundesministerin für Bildung und Forschung
    Das Haus der Zukunft bietet Einblicke in die Welt von Morgen. Es macht erlebbar, mit wie viel Kreativität, Entdeckergeist und Visionskraft Wissenschaft und Forschung Innovationen hervorbringen und mögliche Szenarien und Optionen für unser Leben in der Zukunft entwickeln. Damit leisten sie einen wertvollen Beitrag für nachhaltigen Wohlstand - in unserem Land und in der Welt.

    Prof. Dr. Johanna Wanka, Bundesministerin für Bildung und Forschung

  • Prof. Dr. Helmut Schwarz, Präsident der Alexander von Humboldt-Stiftung
    Das „Haus der Zukunft“ soll die Stärken des Forschungsstandorts Deutschland einer breiteren Öffentlichkeit präsentieren. Ich begrüße die Initiative sehr, denn Forschung und Innovation sind das Zukunftskapital unserer Gesellschaft.

    Prof. Dr. Helmut Schwarz, Präsident der Alexander von Humboldt-Stiftung

  • Prof. Dr. Dr. Hanns Hatt, Präsident der Union der deutschen Akademien der Wissenschaften
    Zukunft muss von allen gemeinsam gestaltet werden: Wissenschaft, Wirtschaft, Politik, Gesellschaft und Kultur. Ich wünsche mir, dass das „Haus der Zukunft“ für diesen Dialog ein wichtiger Ort wird.

    Prof. Dr. Dr. Hanns Hatt, Präsident der Union der deutschen Akademien der Wissenschaften

  • Ulrich Grillo, Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Industrie
    Wissenschaft entdeckt, Wirtschaft entwirft und setzt um, Gesellschaft entscheidet – das „Haus der Zukunft“ muss eine Plattform für Verstehen, Begeistern und Gestalten sein.

    Ulrich Grillo, Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Industrie

  • Prof. Dr. Otmar D. Wiestler, Präsident der Helmholtz-Gemeinschaft
    Das „Haus der Zukunft“ mitten in der Hauptstadt zeigt, dass Deutschland auf Forschung und Innovation setzt. Hier können sich die Bürger über faszinierende Forschung informieren.

    Prof. Dr. Otmar D. Wiestler, Präsident der Helmholtz-Gemeinschaft

  • Dr. Kemal Malik, Innovationsvorstand, Bayer AG, Leverkusen
    Wertschaffung und eine gemeinsame Wertvorstellung  sind die Basis zur Entwicklung der Gesellschaft. Ich freue mich, dass ein ‚Haus der Zukunft‘ in Deutschland kluge Köpfe aus Wissenschaft, Wirtschaft, Politik und Gesellschaft zusammenbringt, um das Morgen zu gestalten.

    Dr. Kemal Malik, Innovationsvorstand, Bayer AG, Leverkusen

  • Prof. Dr. Reinhard F. Hüttl, Präsident von acatech - Deutsche Akademie der Technikwissenschaften
    Wachstum durch Innovation: dafür braucht es den lebendigen Austausch zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und Öffentlichkeit. Mit dem Haus der Zukunft entsteht ein spannender Ort für diesen Dialog. Das unterstütze ich!

    Prof. Dr. Reinhard F. Hüttl, Präsident von acatech - Deutsche Akademie der Technikwissenschaften

  • Prof. Dr.-Ing. Reimund Neugebauer, Präsident der Fraunhofer-Gesellschaft
    Das deutsche Wissenschafts- und Innovationssystem ist überaus leistungsfähig und sichert unseren Wohlstand. Es ist wichtig, den Bürgerinnen und Bürgern diesen Zusammenhang mit erfolgreichen, praxisbezogenen Projekten aus Forschung und Entwicklung auch zu zeigen. Dies wird mit dem Haus der Zukunft in großem Maßstab gelingen.

    Prof. Dr.-Ing. Reimund Neugebauer, Präsident der Fraunhofer-Gesellschaft

  • Prof. Dr. Margret Wintermantel, Präsidentin des Deutschen Akademischen Austausch Dienstes
    Das Projekt bietet eine große Chance, Wissenschaft, Forschung und Entwicklung sichtbar und erfahrbar zu machen.

    Prof. Dr. Margret Wintermantel, Präsidentin des Deutschen Akademischen Austausch Dienstes

  • Prof. Dr.-Ing. Matthias Kleiner, Präsident der Wissenschaftsgemeinschaft Gottfried Wilhelm Leibniz e. V.
    Im „Haus der Zukunft“ werden wir Optionen der Zukunft begegnen, Fragen an sie stellen und Ideen für ihre Gestaltung entwickeln und austauschen – denn wir alle haben Fragen an die Zukunft und entwerfen Zukunftsszenarien, um im Heute klug für das Morgen zu handeln. Welcher Ort wäre geeigneter als Ausgangspunkt für diese Unternehmung als das „Haus der Zukunft“?

    Prof. Dr.-Ing. Matthias Kleiner, Präsident der Wissenschaftsgemeinschaft Gottfried Wilhelm Leibniz e. V.

  • Dr. Reinhard Ploss, Vorstandsvorsitzender der Infineon Technologies AG
    Innovationen setzen sich nur durch, wenn sie sich in der Praxis bewähren, also von den Menschen verstanden, angenommen und angewendet werden. Deshalb unterstützt Infineon das Haus der Zukunft. Es ist Schaufenster, Testforum und Dialogplattform für neueste Hochtechnologie aus Deutschland. Entwickler treffen auf Anwender und diskutieren, was unsere Gesellschaft morgen voranbringt.

    Dr. Reinhard Ploss, Vorstandsvorsitzender der Infineon Technologies AG

  • Prof. Dr. Siegfried Russwurm, Chief Technology Officer und Mitglied des Vorstands der Siemens AG
    Die Innovationen des 21. Jahrhunderts entstehen nicht hinter verschlossenen Türen – sie verlangen nach Offenheit, Austausch und intensiver Zusammenarbeit. Hierfür steht auch das Haus der Zukunft, indem es als Forum für Ideen und Innovationen den Dialog über die Zukunft unseres Landes vorantreibt.

    Prof. Dr. Siegfried Russwurm, Chief Technology Officer und Mitglied des Vorstands der Siemens AG